Organisten

Markus Stepanek

Markus Stepanek wurde in Salzburg geboren. An der Universität Mozarteum absolvierte er ein umfassendes Musikstudium und erwarb Diplome in Konzertfach Orgel (mit Auszeichnung) Chorleitung, Klavier und Instrumentalpädagogik. Ergänzende Studien in Kirchenmusik folgten. Prägende Lehrer waren unter anderen Elisabeth Ullmann, Bernhard Gfrerer, Heribert Metzger, Edgar Krapp und Walter Hagen-Groll.

Seit mehr als 25 Jahren ist Stepanek Organist an der Franziskanerkirche Salzburg, im Besonderen Hauptorganist bei den Hochämtern, bisweilen auch Dirigent bei den Orchestermessen. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn nicht nur in verschiedene Regionen seiner Heimat Österreich, sondern auch nach Deutschland, Italien, Dänemark, in die Niederlande und nach Russland.

Mehrmals konnten ihn die Salzburger Festspiele als Organist für Opernaufführungen gewinnen: u. a. für Ch. Gounods „Romeo et Juliette“ mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Yannick Nezet-Seguin; für B. A. Zimmermanns „Die Soldaten“ mit den Wiener Philharmonikern unter Ingo Metzmacher. Im Jahr 2014 war er eingeladen, an der Münchner Staatsoper unter Kirill Petrenko erneut bei der Oper „Die Soldaten“ mitzuwirken.

Stepaneks besonderes Interesse gilt der Neuen Orgelmusik. So arbeitet er schon seit vielen Jahren mit dem Creativen Centrum Wien zusammen und bringt immer wieder neu komponierte Orgelmusik im In- und Ausland zur Uraufführung.

Auch eigene Kompositionen konnten erfolgreich zur Aufführung gelangen, darunter Lieder für Stimme und Klavier, interpretiert von Angelika Kirchschlager und Eduard Kutrowatz beim Liszt-Festival in Raiding; kleinere Klavierstücke, ein Orgelstück sowie Kindermessen, die sich bei den jugendlichen Interpreten großer Beliebtheit erfreuen und Radiogottesdienste der Pfarre Kuchl umrahmten.

Mehrere Jahre hindurch wirkte er beratend in der Initiative „Halleiner Stille-Nacht-Orgel“ mit. Seit einigen Jahren leitet er zusammen mit Prof. Bernhard Gfrerer die Internationalen Sommerkonzerte in der Franziskanerkirche Salzburg.

Markus Stepanek unterrichtet am Musikum Abtenau, Kuchl und Salzburg-Stadt Orgel, Klavier und Korrepetition. Er ist seit einem Vierteljahrhundert Leiter des Kuchler Kirchenchores und seit seiner Kindheit Organist der Pfarre Kuchl.

Michaela Aigner

Michaela Aigner, geboren in Wels, studierte an der Musikuniversität „Mozarteum“ in Salzburg Musikerziehung, Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik Orgel bei Ernst Ludwig Leitner und Josef Friedrich Doppelbauer sowie Konzertfach Orgel bei Edgar Krapp, wofür sie 1986 das Diplom mit Auszeichnung erwarb. Im Anschluss daran erhielt sie ein Arbeitsstipendium für Studien am Conservatoire in Strasbourg, wo sie bei Daniel Roth vorrangig französische Orgelmusik und Werke J. S. Bachs erarbeitete.

Ihr Interesse gilt vor allem auch der Alten Musik; sie besuchte Kurse u.a. bei Harald Vogel, Luigi Ferdinando Tagliavini, Lionel Rogg und Jean-Claude Zehnder. Das Spiel an historischen Orgeln stellt einen wichtigen Aspekt ihrer Konzerttätigkeit dar; sie ist u.a. Organistin an der Kajetanerkirche, die eine Egedacher-Orgel beherbergt, sowie an der Franziskanerkirche in Salzburg.

Weitere künstlerische Impulse gewann sie durch ihre Mitwirkung im Arnold Schoenberg-Chor, vor allem bei zahlreichen Konzerten unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sowie bei der Oper „St. François d´Assise“ von O. Messiaen bei den Salzburger Festspielen.

Michaela Aigner unterrichtet an der Universität „Mozarteum“ Klavierpraktikum (Begleitpraxis, Improvisation), Generalbass sowie Partiturspiel; weiters ist sie am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz als Lehrerin für Orgel und Generalbass tätig. Sie ist Mitglied der diözesanen Orgelkommission in Salzburg und konzertiert als Solistin und Ensemblepartnerin sowie mit internationalen Orchestern, unter anderem bei der Salzburger Mozartwoche sowie bei Opernproduktionen und Konzerten im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Elke-Maria Saller

Elke-Maria Saller, geboren in Salzburg, erhielt schon als Jungstudentin in der Vorbereitungsklasse für Klavier an der Universität Mozarteum Auszeichnungen und Preise bei Jugendwettbewerben. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Salzburg Klassische Philologie/Latein und am Mozarteum Konzertfach Orgel bei Prof. Oskar Peter und Konzertfach und Instrumentalpädägogik Cembalo bei Prof. Liselotte Brändle.

Beide Studien absolvierte sie mit einstimmiger Auszeichnung zur Magistra artium und erhielt 1984 den Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.

Während ihrer Studien besuchte sie mit besonderem Interesse die „Aufführungspraxis Alter Musik“ bei Prof. Nikolaus Harnoncourt und nahm an Meisterkursen u.a. von Jean-Claude Zehnder, Gordon Murray, Anthony Spiri, Reinhard Goebel, Trevor Pinnock, Sergio Azzolini und Alfredo Bernardini teil.

Als Solistin trat sie bei den Internationalen Salzburger Mozartwochen auf, wirkte bei den Salzburger Festspielen mit und konzertierte regelmäßig an der Orgel und mit verschiedenen Kammermusikensembles vor allem in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien und Norwegen.

Seit 1985 war Vertragslehrerin an der Universität Mozarteum für Korrepetition/Alte Musik, Cembalo und Klavier. Seit 1986 ist sie zudem Organistin an der Franziskanerkirche Salzburg.